Physikdidaktik - Salzburg

Physik Adventskalender Tag 7

Tür 7 - Die Lochkamera

Material:

  • leere Konservendose
  • Pergamentpapier (Transparent- oder Backpapier)
  • Klebeband
  • Hammer
  • Nagel (max. Ø 1 mm)
  • Schere
  • Bleistift

Durchführung:

  1. Deckel von einer leeren Konservendose entfernen (Achtung: scharfe Kante entfernen! z. B. mit einer Zange flachdrücken)

  2. Mittig in den Boden der Konservendose mit Nagel und Hammer ein möglichst kleines Loch (max. Ø 1 mm) schlagen. Dieses Loch ist die Blende der Lochkamera, wo das Licht einfällt.

  3. Pergamentpapier straff über die offene Seite der Konservendose kleben. Das Pergamentpapier ist die Mattscheibe der Lochkamera, auf die das Bild projiziert wird.

  4. Lochkamera mit der Blende auf einen hellen Gegenstand (z.B. Fenster, Lampen, Kerzen, …) richten und das Pergamentpapier beim Betrachten der Abbildungen möglichst gut beschatten. Man wird auf dem Kopf stehende und seitenverkehrte Bilder beobachten.

Erklärung:

Licht breitet sich immer geradlinig aus. Betrachten wir etwas durch eine Lochkamera, fällt das Licht geradlinig durch das winzige Blendenloch auf die Mattscheibe. Lichtstrahlen aus dem linken oberen Teil unseres Gesichtsfelds werden auf der Mattscheibe rechts unten abgebildet. Daher erscheinen die Bilder, die wir durch die Lochkamera beobachten können, auf dem Kopf stehend und seitenverkehrt.

Mehr dazu in: Strahl, A., Asenbaum, A., Auer, V. & Fritz, M.-C. (Hg.) (2020) Freihandkoffer Physik 2020 Home Version. Delta Phi C S. 48 - 50

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